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Studentenwohnheime

Das Studentenwohnheim steht bei vielen Studierenden ganz weit oben auf der Wohnwunsch-Liste. Ein wichtiger Vorzug sind die enorm günstigen Mietkosten, die an vielen Standorten sogar noch unter denen für ein WG-Zimmer liegen. Hiervon profitiert man insbesondere in Städten mit hohem Mietspiegel, wo ein Zimmer in einer Wohnung schnell 300 bis 400 Euro kosten kann.

Darüber hinaus kann das Studentenwohnheim die ideale Mischung aus Gemeinschaft und Privatsphäre bieten: Je nach Einrichtung werden beispielsweise Küche und / oder Badräume mit anderen Bewohnern geteilt. Hierdurch kommt man oftmals ganz automatisch in Kontakt - Verabredungen zum gemeinsamen Fernseh-Abend oder Kochen nicht ausgeschlossen. Hiervon profitieren insbesondere Studienanfänger, denen ein Ansprechpartner zur Eingewöhnung vor Ort sehr Willkommen ist. Gleichzeitig bietet das Studentenwohnheim nötigen Rückzugsraum im eigenen Zimmer oder, je nach Wohnheim, sogar einer eigenen kleinen Wohnung.

Neben den genannten Vorzügen muss man mitunter jedoch auch Abzüge in Kauf nehmen: Das Leben im Studentenwohnheim unterliegt mal mehr, mal weniger strengen Regeln. Hierzu können zum Beispiel auch Ruhezeiten während der Nacht gelten. Umgekehrt ist das Teilen von Küche und Bad mit vielen Bewohnern nicht Jedermanns Sache - auch hier sollte man ehrlich zu sich selbst sein und nicht allein aus Kostengründen entscheiden. Und noch ein weiterer Aspekt sollte unbedingt beachtet werden: Weil die Wohnheimplätze ebenso begehrt wie begrenzt sind, kann es zu Wartezeiten kommen. Daher ist es wichtig, sich rechtzeitig vor Studienbeginn um einen Platz zu bewerben. Träger können hier beispielsweise Kirchen oder die Hochschule selbst sein. Eine Vorab-Besichtigung bietet genau den richtigen Rahmen, um die künftigen "Mitbewohner" und die Ausstattung des Wohnheims genauer unter die Lupe zu nehmen und diese mit den eigenen Vorstellungen abzugleichen.