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    Infos und Adressen für Studenten und Senioren

Vor- und Nachteile

Wie bei einem gewöhnlichen Mietvertrag, so unterliegt auch das Wohnen für Hilfe Modell ganz spezifischen Regeln, die die Rahmenbedingungen gestalten. Ziel ist es, beiden Seiten - also Studierenden wie Wohnraumanbietern - so gerecht wie möglich zu werden.

Die Gestaltung der Regeln unterliegt den jeweiligen Initiativen, die von Stadt zu Stadt unterschiedlich ausfallen können. Einige allgemeine Bedingungen gibt es jedoch ebenfalls: So sollten beide Seiten grundsätzlich offen sein für ein Leben mit Menschen, die eventuell gänzlich anderen Gewohnheiten und Vorstellungen nachgehen. Gegenseitiger Respekt, aber auch Verständnis für die Bedürfnisse beispielsweise von Senioren bzw. Studenten ist oberste Voraussetzung für ein erfolgreiches Zusammenleben. Darüber hinaus muss der zur Verfügung gestellte Wohnraum bestimmten Anforderungen genügen, was von den Wohnen für Hilfe Mitarbeitern vor Ort überprüft wird. Auch die gewünschte Mithilfe ist entsprechend geregelt: So darf das Wohnmodell nicht zur Rekrutierung einer kostenlosen Arbeitskraft missbraucht werden - eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Gewünschte Tätigkeiten sollten daher leicht erlernbar sein, der zeitliche Aufwand einige Stunden pro Woche nicht überschreiten (siehe unten).

Auch in puncto Kosten gibt es ganz unterschiedliche Modelle. Eine beliebte Variante ist, die Quadratmeterzahl angebotenen Wohnraums direkt in Hilfestunden zu übertragen. Bleiben Quadratmeter übrig, muss für diese entsprechend Miete gezahlt werden. Völlig kostenlos ist das Wohnen für Hilfe Modell für Studierende übrigens nicht unbedingt: Nebenkosten werden meist separat und je nach Verbrauch berechnet. Trotzdem bleibt diese Wohnform auch mit entsprechenden Kosten eine der günstigsten Varianten überhaupt.

Vor- und Nachteile des Wohnmodells können im Grunde nur individuell bestimmt werden. Was der eine beispielsweise als willkommene soziale Kontakte empfindet, das ist dem anderen eher unangenehm. Vorteile bringt Wohnen für Hilfe für Anbieter, denen Unterstützung und Hilfe im täglichen Leben ebenso willkommen ist wie ein netter "Untermieter". Studierende profitieren von dem günstigen bis (je nach Modell) sogar kostenlosen Wohnraum, ebenso wie vom sozialen Anschluss in der Stadt.